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Trainingsstationen beruflicher, handwerklich – motorischer Basiskompetenzen

Die ehemals als REAVIS Trainingsstationen oder REAVIS-Koffer bekannten „Trainingsstationen beruflicher, handwerklich – motorischer Basiskompetenzen“ sind mittlerweile an ca. 400 Schulen und Institutionen in NRW und anderen Bundesländern sowie - grenznah -  in den Niederlanden im Einsatz.

TALWORKS bietet diese „Trainingsstationen beruflicher, handwerklich – motorischer Basiskompetenzen“ weiterhin an.

Inhalt: Starter-Kit = Grundausstattung inkl. Handbuch = Einarbeiten, vorbereiten und .... loslegen!

Komplett-Preis: 429,-- € (zzgl. 17,-- € Versand)

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Lieferzeit aktuell: ca. 1 - 2 Wochen 

Inhalt:
Neben der Grundausstattung mit Werkstücken, div. Gebrauchs- und Verbrauchsmaterialien bildet das 214-seitige Handbuch das Kernstück der Trainingsstationen.
Hierin sind alle Erläuterungen, Arbeitsanweisungen, Arbeitsblätter etc. enthalten.

Auf der mitgelieferten CD befinden sich die Dateien für das Trainings-Programm "Hunderterfeld sortieren", die Dateien für die Trainingsstationen "Texteingabe" und "Rechnungen übertragen", Formulare eines Trainingsprofiles sowie ein Muster für ein Zeugnis-Beiblatt.

Neu: "Einfache Sprache"   Sämtliche Schüler-Arbeitsanweisungen des Handbuchs finden Sie auf der CD alternativ in "Einfacher Sprache".

Das Training erfolgt an insgesamt 6 Stationen, die wiederum in 3 bzw. 4 Unterstationen aufgefächert sind.
Innerhalb dieser steigt das Anforderungsniveau jeweils schrittweise.

Im Einzelnen:

1. Routine und Tempo

routine tempo

2. Werkzeugeinsatz/ -steuerung (einfach)

werkzeugeinsatz

3. Wahrnehmung und Symmetrie

wahrnehmung

4. Instruktionsverständnis und -umsetzung

instruktion

5. Werkzeugeinsatz und –steuerung (komplex)

werkzeugeinsatz komplex

6. Messgenauigkeit und Präzision

messgenauigkeit

Die Entstehungsgeschichte

Martin Goll vom Berufsbildungswerk Waiblingen (BBW) stellte 2002 den Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen und Soziale und emotionale Entwicklung in Remscheid, Solingen und Wuppertal das handlungsorientierte Testverfahren hamet2 vor.

Martin Goll ist - neben Andreas Walz - einer der Autoren des hamet2.

Im Nachgang dazu entstand die Idee zu den „Trainingsstationen beruflicher, handwerklich-motorischer Bassiskompetenzen“.

Die Idee hierzu basiert auf folgender Grundannahme: hamet2 wurde für die Diagnostik Jugendlicher mit erhöhtem Förderbedarf entwickelt und erfüllt alle gängigen Testgütekriterien. Die verschiedenen Einzeltests fragen in motivierender Form repräsentativ die zentralen handwerklich-motorischen Basiskompetenzen dieser Jugendlichen ab.

Im Umkehrschluss lag die Annahme nahe, dass ein hier frühzeitig einsetzendes, intensives und regelmäßiges Training entsprechender handwerklich-motorischer Aufgaben zu einer deutlichen Leistungssteigerung bei unseren Schülerinnen und Schülern in diesem Bereich führen könnte.

Eine Vielzahl uns geeignet erscheinender Trainingsstationen wurden in der Folgezeit entwickelt und an den regionalen Förderschulen erprobt.

Das Ergebnis dieser ersten, insgesamt 3-jährigen Entwicklungs-, Erprobungs- und Auswertungsarbeit sind die Trainingsstationen beruflicher, handwerklich- motorischer Basiskompetenzen.

Im Vordergrund steht der Trainingsaspekt: Häufiges Wiederholen einer überschaubaren Anzahl von Übungen hat Vorrang vor vordergründig reizvollem, aber - bezogen auf den Trainingsaspekt - uneffektivem Abwechslungsreichtum. 

Das gelieferte Material bietet eine ausreichende Grundausstattung, die mit relativ einfachen Mitteln stationär, aber auch „ambulant“ in Klassenzimmern die Durchführung der meisten Trainings-Stationen ermöglicht.

Individuelle Ergänzungen und/ oder Abänderungen sind im „entwicklungsoffenen“-Sinn erwünscht.

Die Trainingsstationen wurden seinerzeit primär für den Einsatz ab Klasse 7 der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung konzipiert. Mittlerweile finden sie vermehrt aber auch Anwendung in den Schulen des Gemeinsamen Lernens. 

Die Ursprungsfassung der Trainingsstationen aus dem Jahr 2005 wurde in der Folgezeit mehrfach überarbeitet und aktualisiert, zuletzt im Februar 2017:

Arbeitsanweisungen
Ergänzt wurden die Trainingsstationen mit detaillierten Arbeitsanweisungen für jede Trainingsstation: Insbesondere im Bereich des Faktors Instruktionsverständnis und -umsetzung zeigen sich bei vielen Schülerinnen und Schülern insbesondere der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen große Defizite.

NEU: Seit Frühjahr 2017 liegen sämtliche Schüler-Arbeitsanweisungen des Handbuchs alternativ in "einfacher Sprache" vor; sie befinden sich auf der mitgelieferten CD.

Wir empfehlen, diese Arbeitsanweisungen zu laminieren und beim ersten Arbeitseinsatz mit den Schülerinnen und Schülern ausführlich zu besprechen.

Trainingsprofil
Es stellte sich außerdem die Frage: „Wie können wir eine Leistungswürdigung vornehmen und Förderschwerpunkte erkennen?“

Dafür entwickelten wir das Trainingsprofil, in dem die Arbeitsergebnisse dokumentiert und aus dem der Entwicklungsprozess entnommen werden kann. Kleiner Nebeneffekt: Die SchülerInnen lernen ein wenig Buchhaltung und Ablage.

Hier sollte für jeden Schüler ein eigener Aktenordner angelegt werden.

Das Trainingsprofil findet sich auf der mitgelieferten CD.

Arbeitsverhalten
Der Bereich Arbeitsverhalten hat sich immer mehr zu einem zentralen Thema entwickelt. Auch wir beobachten hier z.T. große Defizite.
In Anlehnung an den hamet2- Test haben wir hier ebenfalls reagiert und den Arbeitspädagogischen Beobachtungs- und Bewertungsbogen bereitgestellt. Dieser ABB findet sich ebenfalls auf der mitgelieferten CD.

Bewertungsmuster für das Zeugnis
Ein Vorschlag, wie bei der Arbeit mit den Trainingsstationen erbrachte Gesamt-Leistungen (z.B.  als Anlage für das Halbjahres- und/ oder Jahreszeugnis)  dokumentiert werden können.

Das Formular kann aber auch Eingang in das Schüler-Portfolie (Berufswahlpass o.ä.) finden.

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Zusätzlich zu den im Starter-Kit gelieferten Materialien werden - für eine Anwendung aller Stationen -  benötigt:

  • ausreichende Anzahl an Stoppuhren
  • einfache elektrische Nähmaschine (Nähen ohne Faden)
  • einf. Computer inkl. Monitor (Text eingeben, Hunderterfeld sortieren)
  • Microsoft Windows, Word und Excel
  • 2 auf stabilen Werkbänken fixierte Schraubstöcke (Draht biegen, Fisch feilen)
  • Hammer 300 g (Draht biegen)
  • Raspel und Feile (Fisch feilen)
  • Kehrschaufel und Handfeger
  • Schneidematte DIN A4 (Schneiden mit dem Schabloniermesser)
  • Bügeleisen und Bügelunterlage (Bügelbilder)
  • elektr. Dekupiersäge oder Laubsäge mit runden (!) Sägeblättern
  • Bleistifte, Radiergummi, Fineliner 3 mm, 5 mm Filzschreiber
  • Schere (Einfädeln)
  • Kopierpapier 100 g/ m2 (Zeichnen) und 120 g/ m2 (Nähen ohne Faden, Ausmalen).

Der Verbrauch ist hier relativ hoch, ein eigener Etat für diesen Posten ist sehr anzuraten! In der Trainingspraxis wird man je nach individuellen Gegebenheiten zu praktikablen Lösungen z.B. für die Lagerung des Materials, die Laminierung oder das „auf Folie Ziehen“ einzelner Kopiervorlagen gelangen.

Die gelieferte Grundausstattung der Verbrauchsmaterialien sollten immer wieder kontinuierlich ersetzt werden.

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